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Höhenkrankheit

Abenteuerlustige aus aller Welt besuchen Nepal wegen seiner atemberaubenden Aussichten, Höhenwanderungen und vielfältigen Abenteuermöglichkeiten, die es von anderen Ländern abheben. Aufgrund der hohen Berggipfel ist dies jedoch die Region, in der Wanderer unter der Höhenkrankheit leiden.

Dies ist der medizinische Zustand, der auftritt, wenn eine Person eine lange Reise unternimmt und dabei innerhalb weniger Minuten in eine sehr große Höhe gelangt, ohne dass dem Körper genügend Zeit bleibt, sich an den starken Rückgang des Sauerstoffgehalts anzupassen.

Der Everest Base Camp Trek und der Annapurna Circuit gehören zu den vielen berühmten Treks in Nepal und verlaufen auf einer Höhe von über 3000 Metern (knapp 10.000 Fuß), was bei vielen Wanderern zu Höhenkrankheitsbedenken führt. Mit den richtigen Lösungen kann man sich weniger Sorgen machen und die Schönheiten der Natur in Nepal genießen.

Symptome der Höhenkrankheit

Die Nepal-Krankheit betrifft alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht, körperlicher Verfassung oder Trekking-Erfahrung. Die Symptome dieser speziellen Krankheit werden für die meisten Menschen kritisch, wenn sie nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums eingedämmt werden.

Zu den ersten Anzeichen der Höhenkrankheit zählen Kopfschmerzen und ein Schwellungsgefühl in Kombination mit Schwindel, was ein Anzeichen für die Höhenkrankheit ist.

  • Schwindel und Übelkeit: Die meisten Wanderer leiden unter Übelkeit oder Schwindel, da ihr Körper versucht, mit dem reduzierten Sauerstoffgehalt zurechtzukommen. Übelkeit und Erbrechen sind ebenfalls häufig.
  • Kurzatmigkeit: Durch die Verdünnung der Luft wird tiefes Atmen zur Herausforderung. Selbst das Bergaufgehen wird körperlich anstrengend und man leidet unter Kurzatmigkeit.
  • Müdigkeit und Schlafstörungen: Ab einem bestimmten Wert führt Sauerstoffmangel zu erhöhter Müdigkeit und Schlafstörungen. Diese beiden Probleme verstärken sich in größeren Höhen.
  • Appetitlosigkeit: Sauerstoffmangel kann dazu führen, dass der Betroffene seinen Appetit verliert. Dies erschwert es Wanderern, ihr Energieniveau aufrechtzuerhalten.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Höhenkrankheit

Obwohl die Höhenkrankheit (AMS) für jeden, der in größeren Höhen wandert, ein Risiko darstellen kann, gibt es einige Maßnahmen, um das Krankheitsrisiko zu minimieren. Auf diese Weise können Trekker ihre Reisen durch die rauen Höhenwanderungen Nepals ohne größere Probleme absolvieren:

  1. Akklimatisierung

Eine der wichtigsten Maßnahmen gegen die Höhenkrankheit ist die Akklimatisierung. Dabei gewöhnt sich der Körper an eine bestimmte Höhe, bevor er eine weitere Ebene erklimmt. Legen Sie beim Trekking Ruhetage in einer bestimmten Höhe ein, damit Ihr Körper nicht noch höher steigen muss.

Ein Beispiel hierfür wäre die Strategie „Hoch klettern, tief schlafen“, bei der man tagsüber für die Wanderung in eine höhere Höhe steigt und dann zum Schlafen in eine niedrigere Höhe absteigt.

  1. Trinke genug

Dehydration ist ein Faktor, der die Auswirkungen der Höhenkrankheit verschlimmern kann. Bedenken Sie dies. Die Wasseraufnahme ist wichtig, auch wenn Sie keinen Durst verspüren. Versuchen Sie, beim Trekking täglich 3-4 Liter Wasser zu trinken, um sicherzustellen, dass Ihr Körper ausreichend mit Flüssigkeit versorgt ist und die Anpassung an die größere Höhe nicht zu schwierig wird.

  1. Steigen Sie allmählich auf

Steigen Sie nicht zu schnell auf. In Gebieten mit großer Höhe wird empfohlen, ab einer Höhe von 3,000 Metern pro Tag nicht mehr als 500 Meter aufzusteigen. Höhenunterschiede können den Körper stark belasten. Daher hilft Ihnen dieser langsamere Anstieg, sich an die Bedingungen anzupassen und das Risiko einer Höhenkrankheit zu minimieren.

  1. Medikamente

Manche Wanderer leiden an Diabetes oder Höhenkrankheit, weshalb sie Diamox (Acetazolamid) einnehmen. Dieses Medikament ist nützlich, da es dem Körper hilft, sich an erhöhte Sauerstoffkonzentrationen im Blut anzupassen. Ein kurzer Hinweis: Konsultieren Sie vor der Einnahme eines Medikaments einen Arzt. Diamox hat spezielle Anforderungen und ist bei bestimmten Gesundheitszuständen am wirksamsten. Medizinisches Fachpersonal kann Ihnen sagen, ob es für Ihren Körper und Ihre Höhenpläne geeignet ist.

  1. Achten Sie auf die Symptome und reagieren Sie umgehend darauf

Die Kenntnis der Symptome der Höhenkrankheit (AMS) hilft, sie zu erkennen, wenn sie auftreten. Wenn sich leichte Kopfschmerzen oder Schwindelgefühle entwickeln, sollten Sie dies ernst nehmen, damit sich der Körper anpassen kann. Bei einer Verschlechterung der Symptome ist es am besten, sich in niedrigere Höhen aufzubrechen, da sich die Krankheit sonst verschlimmern kann. Höhenlungenödem (HAPE) und Höhenhirnödem (HACE) sind zwei Formen der Höhenkrankheit, die sich bei weiterem Aufstieg entwickeln können und zum Tod führen können.

  1. Achten Sie darauf, was Ihr Körper kommuniziert

Achten Sie darauf, wie Ihr Körper während der Wanderung reagiert. Jedes Anzeichen, das auf AMS hindeutet, sollte eine Ruhe- und Erholungsphase einleiten. Wegschauen kann tödlich sein. Ein Wanderführer kann auch hilfreich sein, um AMS frühzeitig zu erkennen und die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.

Fazit

Während die Wanderungen zum Mount Everest Base Camp und zum Annapurna Circuit bemerkenswert sind, ist die Höhenkrankheit eine Realität, die Trekker in Nepal quält. Man kann diese wunderschönen Ausflüge ohne größere Herausforderungen genießen, vorausgesetzt, man ist ausreichend hydriert, steigt schrittweise an, kennt die Symptome und behauptet, ausreichend akklimatisiert zu sein.